HISTORY OVERVIEW

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Anfang der neunziger Jahre wurden die legendären Rosenhügel-Studios, die größten Studios Österreichs, in denen die meisten Filme mit Willi Forst, Paul Hörbiger und Hans Moser gedreht wurden, vor dem drohenden Abriß gerettet. Mit der Eröffnung der "Filmstadt Wien" im November 1995 steht das traditionelle Herzstück des österreichischen Films, in dem auch die "Wien-Film" ihren Sitz hatte, als moderner Audiovisionsstandort der in- und ausländischen Filmwirtschaft wieder zur Verfügung.

1919-1923 errichtet die "Vita-Film" auf der grünen Wiese, in Wien-Mauer, eines der modernsten und größten Studios Europas, eine Studiostadt von "amerikanischen" Dimensionen, und überflügelt damit das 1916 gegründete Studio von Graf "Sascha" Kolowrat in Wien-Sievering bei weitem.
1938 wird der Rosenhügel im Tausendjährigen Reich zum Kernstück der "Wien-Film"
1945-1955 wird die "Wien-Film" in der Besatzungszeit in einen westlichen und einen östlichen Teil zerrissen, der Rosenhügel wird zum USIA-Betrieb unter sowjetischer Verwaltung.
1955 wird der Rosenhügel mit dem Staatsvertrag an die Republik Österreich zurückgegeben. Obwohl sich die "Wien-Film" damit wieder in einer Hand befindet, kann sie sich von der Ost-West-Polarisation nie mehr erholen.
1966 kauft der ORF den Rosenhügel und nutzt ihn für Fernsehproduktionen.
1990 soll am Rosenhügel ein Einkaufszentrum entstehen.
1991 erfolgt die Rettung in letzter Minute durch die private Betreibergesellschaft "Filmstadt Wien StudioGesmbH.", die von Stadt Wien und Bund unterstützt wird.
1996 Eröffnung der "Filmstadt Wien" als Four-Wall-Studiobetrieb mit Film-Wirtschaftspark.